Dossier Klimaflucht

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Auf der Flucht vor dem Klima
Migration in Zeiten des Klimawandels und im Schatten von Corona

Immer mehr Menschen sind schon heute gezwungen, ihre Heimat wegen der Auswirkungen des sich verändernden Klimas zu verlassen. Doch was versteht man unter Umweltflüchtlingen? Genießen sie einen besonderen Schutz? Wie viele sind es, woher kommen und wohin gehen sie? Und wie sollte die internationale Völkergemeinschaft helfen? Das Dossier der LPB BW gibt Antworten.

Die Covid-19-Pandemie zeigt, wie verwundbar die Welt bei einer solch wahrhaft globalen Katastrophe ist. Aber eine andere, zumindest ebenso große Katastrophe, die sich seit Langem aufbaut, droht dabei in Vergessenheit zu geraten: Die Zahl der klimabedingten Naturkatastrophen steigt und zwingt immer mehr Menschen, ihre Heimat zu verlassen.

Nach dem Katastrophenbericht des Roten Kreuzes wurden 2020 mehr als fünfzig Millionen Menschen von über 100 klima- und wetterbedingten Katastrophen heimgesucht, während die ganze Welt mit der Corona-Krise beschäftigt war. Allein seit 2010 sind demnach mehr als 410.000 Menschen durch Naturkatastrophen ums Leben gekommen, die meisten davon in Entwicklungsländern. Um den gefährdetsten Ländern zu helfen, ist nach Auffassung der Hilfsorganisation nur ein Bruchteil der Summe notwendig, die beispielsweise die Europäische Union für den Aufbau nach der Corona-Pandemie vorgesehen hat.

Studie als PDF hier

Author(s): Karl-Heinz Meier-Braun

Publisher or Journal: LPB BW

Year of Publication: 2021

Document Type: Website / PDF

Link: https://www.lpb-bw.de/fileadmin/lpb_hauptportal/aktuell_dossiers/Klimawandel/PDF/Klimaflucht_und_Umweltfl%C3%BCchtlinge._Ein_LpB-Dossier.pdf

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