SOPRA STERIA

Sopra Steria ging 2014 aus der Fusion der beiden französischen Unternehmen Sopra und Steria hervor. Sopra begann als Software-Unternehmen und Steria war zunächst v.a. im Bereich Forschung und Entwicklung sowie zunehmend IT-Infrastruktur aktiv. Beide Unternehmen haben jedoch v.a. ab dem Jahr 2000 in großem Stil andere Unternehmen aufgekauft und ihr Portfolio erweitert. Heute (Stand 2020) bezeichnet sich Sopra Steria mit „46.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ als „führender europäischer Management- und Technologieberater“ mit dem Ziel, „die digitale Transformation voranzutreiben“. Die deutsche Homepage listet insgesamt 13 Geschäftsbereiche auf, darunter „Aerospace“, „Defence“, „Government“ und „Homeland Security“. Sopra Steria war an der Entwicklung des Schengen Informations- und des Visa-Informations-Systems (SIS/VIS) beteiligt und ist aktuell gemeinsam mit &IDEMIA mit der Entwicklung des Shared Biometric Matching System (sBMS) beauftragt, mit dem künftig von allen EU-Bürger*innen Gesichter und vier Fingerabdrücke erfasst werden sollen. Das Unternehmen ist gemeinsam mit &everis und &Cancom Teil des „ecos consortiums“, welches 2021 für fast eine halbe Milliarde Euro mit der Modernisierung der Datenbanken von Frontex und eu-LISA beauftragt wurde. Dabei sollen modernste Technologien wie z.B. Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen. Im Bereich „Defence“ bietet das Unternehmen u.a. Cloud-Dienstleistungen und automatisierte logistische Planung an. Zum Portfolio der „Homeland Security“ gehören Systeme zur Einsatzleitung, biometrischen Erfassung und mobilen Personenkontrolle. In Zusammenarbeit mit &Indico liefert Sopra Steria nach eigenen Angaben außerdem „praxisfertige Lösung für polizeiliche Vernehmungen auf dem neuesten Stand der Technik“.

Kategorie: 1 | Branche: Beratung, IT

Land: Frankreich | Standorte: Paris (FR), Hamburg (DE), Katowice (PL), weltweit

Letzte Bearbeitung: 10. Juli 2021

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