SOPRA STERIA

Kategorie: 1 | Branche: IT
Land: Frankreich | Standorte: Paris (FR), Hamburg (DE), Katowice (PL), weltweit
Letzte Bearbeitung: 5. août 2021

Sopra Steria ging 2014 aus der Fusion der beiden französischen Unternehmen Sopra und Steria hervor. Sopra begann als Software-Unternehmen, Steria war zunächst v.a. im Bereich Forschung und Entwicklung sowie zunehmend IT-Infrastruktur aktiv. Beide Unternehmen haben jedoch v.a. ab dem Jahr 2000 in großem Stil andere Unternehmen aufgekauft und ihr Portfolio erweitert. Heute (Stand 2020) bezeichnet sich Sopra Steria mit « 46.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern » als « führender europäischer Management- und Technologieberater » mit dem Ziel, « die digitale Transformation voranzutreiben ». Die deutsche Homepage listet insgesamt 13 Geschäftsbereiche auf, darunter « Aerospace », « Defence », « Government » und « Homeland Security ». Sopra Steria war an der Entwicklung des Schengen Informations- und des Visa-Informations-Systems (SIS/VIS) beteiligt und ist aktuell gemeinsam mit IDEMIA mit der Entwicklung des Shared Biometric Matching System (sBMS) beauftragt, mit dem künftig von allen EU-Bürger*innen Gesichter und vier Fingerabdrücke erfasst werden sollen. Das Unternehmen ist gemeinsam mit everis und Cancom Teil des « ecos consortiums », welches 2021 für fast eine halbe Milliarde Euro mit der Modernisierung der Datenbanken von Frontex und eu-LISA beauftragt wurde. Dabei sollen modernste Technologien wie z.B. Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen. Im Bereich « Defence » bietet das Unternehmen u.a. Cloud-Dienstleistungen und automatisierte logistische Planung an. Zum Portfolio der « Homeland Security » gehören Systeme zur Einsatzleitung, biometrischen Erfassung und mobilen Personenkontrolle. In Zusammenarbeit mit Indico liefert Sopra Steria nach eigenen Angaben außerdem « praxisfertige Lösung für polizeiliche Vernehmungen auf dem neuesten Stand der Technik ».

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