Ägypten

Ägypten ist mit 101 Millionen Einwohner*innen (Stand November 2019) das bevölkerungsreichste arabische Land und steht in Sachen absoluter Bevölkerungszahl nach Nigeria und Äthiopien in Afrika an dritter Stelle. 95 Prozent der Bevölkerung leben auf nur fünf Prozent der Landfläche. Mit Ausnahme des Nildeltas, der Nil-Uferregionen und einiger Oasen besteht das Land überwiegend aus unfruchtbarer Wüste. Landwirtschaftlich nutzbare Flächen sind rar.

Alarme Phone Sahara

Überblick Alarme Phone Sahara ist ein Kooperationsprojekt von Initiativen und Einzelpersonen aus der Sahel-Sahara-Zone und Europa mit dem Ziel, das Leben und die Freizügigkeit von Migrant*innen und Flüchtlingen gegen repressive und oft tödliche Migrationspolitiken zu schützen. Die Aktivist*innen des Alarme Phone Sahara-Netzwerks leben im Niger,[…]

Alarmphone

Sechs Jahre Alarm Phone: Die Kämpfe auf dem Mittelmeer gehen weiter 11. Oktober 2020   Am 11. Oktober 2020 wird das Alarm Phone sechs Jahre alt. Unser Netzwerk aus über 200 Aktivist*innen, die auf beiden Seiten des Mittelmeeres verteilt sind, hat in allen drei Regionen[…]

Algerien

Das am Mittelmeer gelegene Algerien ist mit 2,4 Millionen km² Afrikas größter Flächenstaat. Es hat eine Küstenlinie von rund 1000 Kilometern und Landgrenzen von mehr als 6700 Kilometern Länge. Im Westen grenzt Algerien an Marokko und die Westsahara, im Süden an Mali, Mauretanien und Niger und im Osten an Libyen und Tunesien. Rund 90 Prozent der Bevölkerung (etwa 42 Millionen, Stand 2019) leben in einem schmalen Küstenstreifen im Norden des Landes. Der überwiegende Teil des Staatsterritoriums ist unfruchtbare Wüste, nur 17 Prozent der Landfläche landwirtschaftlich nutzbar.

Äthiopien

Äthiopien ist ein Transitland für Flüchtlinge aus Südsudan, Somalia und Eritrea, aber auch für afrikanische Arbeitsmigrant*innen auf dem Weg zur arabischen Halbinsel. Gleichzeitig generierte das bislang repressive Regime selbst immer mehr Flüchtlinge: Über eine Million der rund 90 Millionen Äthiopier*innen suchten bislang im Exil Schutz. Viele reisten gen Süden, vor allem nach Kenia. Einige ziehen nach Tansania und sogar bis nach Südafrika. Doch dort droht ihnen neuerdings die Verhaftung, da sie keine Arbeitserlaubnis besitzen.

Benin

Benin wurde am 1. August 1960 als Republik Dahomey von Frankreich unabhängig. Die Hauptstadt ist Porto-Novo, wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum jedoch die Hafenstadt Cotonou. Benin grenzt an Togo, Burkina Faso, Niger und Nigeria. Im Land leben heute rund 11,4 Millionen Menschen. Neben der offiziellen Sprache Französisch sind für Benin 54 weitere gelistet. 38 Prozent der Einwohner*innen können lesen und schreiben. Benin gilt als Wiege des Voodoo mit einem eigenen Feiertag am 10. Januar. Die Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich mit 48,5 Prozent zum Christentum, gefolgt vom Islam (27,7 Prozent). Offiziell geben 11,6 Prozent an, Voodoo zu praktizieren. Benin wird gerne als das „Quartier latin de l’Afrique“ bezeichnet.

Calais

von Thomas Müller vom Blog JungleOfCalais, veröffentlicht am 17. Februar 2021 Calais – Großbritanniens externalisierte Grenze Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die nordfranzösische Hafen- und Grenzstadt Calais Schauplatz der unregistrierten Migration vom europäischen Festland nach Großbritannien.[1] Waren es in den 1990er Jahren häufig Menschen[…]

Demokratische Republik Kongo

Die Demokratische Republik Kongo ist schon allein aufgrund ihrer Größe eigentlich schier unregierbar. Das gewaltige Land im Herzen des Kontinents ist ungefähr so groß wie Westeuropa und umfasst rund 10.500 Kilometer Außengrenzen, die schier unkontrollierbar erscheinen. Inmitten des Landes wuchert ein fast undurchdringlicher Dschungel, durch den kaum eine Straße hindurchführt. Allein dies grenzt die Fähigkeit der Zentralregierung in der Hauptstadt Kinshasa, das Land zu kontrollieren, extrem ein und gibt aufgrund der fast nicht existenten Grenzsicherung den Nachbarländern die Möglichkeit, über die porösen Grenzen hinweg in den abgelegenen Peripherien Einfluss auszuüben. Für viele Kongoles*innen ist die jeweilige Hauptstadt der Nachbarländer einfacher zu erreichen als ihre eigene Hauptstadt Kinshasa.

Dschibuti

Das Land am Horn von Afrika ist traditionell ein Korridor zwischen Afrika und Asien. Heute ist es der wichtigste Militärstützpunkt des Kontinents – auch für Europa.

Elfenbeinküste

Die ehemalige französische Kolonie wurde 1960 unabhängig und zählt 25 Millionen Einwohner*innen. Die Hauptstadt ist Yamoussoukro, das wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum jedoch Abidjan. Die Elfenbeinküste hat Grenzen zu Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana. Weitere große Städte sind San Pedro, Korhogo und Bouaké. Die Akan bilden die größte ethnische Gruppe. Etwa 42 Prozent der Einwohner*innen bekennen sich zum Islam, der Rest zum Christentum sowie zu Naturreligionen. Neben der Amtssprache Französisch werden 86 weitere Sprachen gesprochen. Die Alphabetisierungsrate liegt bei 57 Prozent.

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