Elfenbeinküste

Die ehemalige französische Kolonie wurde 1960 unabhängig und zählt 25 Millionen Einwohner*innen. Die Hauptstadt ist Yamoussoukro, das wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum jedoch Abidjan. Die Elfenbeinküste hat Grenzen zu Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana. Weitere große Städte sind San Pedro, Korhogo und Bouaké. Die Akan bilden die größte ethnische Gruppe. Etwa 42 Prozent der Einwohner*innen bekennen sich zum Islam, der Rest zum Christentum sowie zu Naturreligionen. Neben der Amtssprache Französisch werden 86 weitere Sprachen gesprochen. Die Alphabetisierungsrate liegt bei 57 Prozent.

Eritrea

Eritrea ist eines der kleinsten, ärmsten und jüngsten Länder Afrikas. 1993 erkämpften sich die Eritreer*innen die Unabhängigkeit von Äthiopien. Seitdem herrschte zwischen den beiden Nachbarstaaten quasi ein kalter Krieg mit beiderseits hochgerüsteten Grenzen. Im Sommer 2018 schlossen die Erzfeinde überraschend einen Friedensvertrag, eine neue Dynamik wurde in Gang gesetzt. Viele Eritreer*innen hatten Hoffnung auf eine Demokratisierung ihres Landes – und wurden bitter enttäuscht. Seitdem fliehen mehr Eritreer*innen als je zuvor.

Nach oben scrollen