Sahara

Die Sahara ist das große Wüstengebiet, das sich von der Atlantikküste bis ans Rote Meer erstreckt: rund 5.000 km von West nach Ost und bis zu 2.000 km in Nord-Süd-Richtung. Im Norden liegen die Maghrebstaaten Marokko (einschließlich des annektierten Territoriums Westsahara), Algerien, Tunesien und Libyen. In Ägypten wird die Sahara durch den Lauf des Nil unterbrochen. Nach Süden hin geht die Wüste in ein trockenes Savannengebiet über, den Sahel. Hier liegt eine Reihe von Staaten, zu denen im Norden ausgedehnte Wüstengebiete und zum Süden zunehmend feuchte Savannengebiete gehören: Mauretanien, Mali, Niger, Tschad und Sudan.

Senegal

Der Senegal wurde am 20. Juni 1960 von Frankreich unabhängig und hat Grenzen zu Mauretanien, Mali, Guinea, Guinea-Bissau sowie Gambia, das komplett vom Senegal umschlossen ist. Die Hauptstadt ist Dakar. Heute leben 15,9 Millionen Einwohner*innen im Land, von denen 61,5 Prozent unter 25 sind. Die Bevölkerung wächst jährlich um 2,4 Prozent. Im Senegal werden 38 Sprachen gesprochen. Während Französisch offizielle Sprache ist, ist besonders Wolof weit verbreitet. 44 Prozent der Einwohner*innen sind Analphabet*innen. Knapp 96 Prozent der Einwohner*innen bekennen sich zum Islam.

Somalia

In großen Teilen Somalias herrscht seit 25 Jahren ein brutaler Bürgerkrieg. Seit dem Sturz des autoritären Herrschers Siad Barre 1991 gibt es quasi keine Zentralregierung mehr, die das ganze Land kontrolliert. Die islamistische Miliz Al-Shabaab hatte zwischenzeitlich Teile des Landes besetzt. Piraten machten die strategisch wichtigen Küsten am Golf von Aden, durch welche internationale Containerschiffe passieren, unsicher. Seit 2007 unterhält die Afrikanische Union (AU) eine Friedensmission in Somalia, um die Al-Shabaab zu bekämpfen und die junge Regierung zu schützen.

Spanien

Spanien hat 45.727.200 Einwohner*innen und ist EU-Außengrenze am westlichen Mittelmeer. Zu Spanien gehören neben der iberischen Halbinsel die Enklaven Ceuta und Melilla, Kolonien auf marokkanischem Boden. Auch sind die kanarischen Inseln im Atlantik westlich von Marokko und der Südsahara spanisch sowie einige kleine Inselgruppen vor der marokkanischen Mittelmeerküste und die Balearen östlich von Valencia und Barcelona.

Südsudan

Kaum ein Land Afrikas produzierte in der jüngeren Geschichte Afrikas mehr neue Flüchtlinge als der Südsudan. Anfang Dezember 2016 zählte die humanitäre UN-Koordinationsstelle OCHA erstmals seit der Unabhängigkeit 2011 wieder über drei Millionen Binnenvertriebene und Flüchtlinge, ausgehend von einer Gesamtbevölkerung von rund 12 Millionen: 1,87 Millionen im eigenen Land, 1,15 Millionen in Nachbarländern. Täglich retteten sich mehrere tausend Menschen über die Landesgrenzen, vor allem nach Uganda. Rund 1,7 Millionen Menschen benötigen innerhalb des Landes dringend humanitäre Hilfe.

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