Tschad

Kurzbeschreibung

Ähnlich wie Mali und Niger ist Tschad ein Staat mit einem großen Anteil Sahara und einem kleinen, dichter bevölkerten Sahel- und Savannenbereich. Nur das südliche Drittel des Landes ist dichter bevölkert (der “Chad utile”, der “nützliche Tschad” der französischen Kolonialzeit).

Im Norden des Landes, zur Grenze nach Libyen hin, liegt das Tibesti-Gebirge mit Bergen von über 3000 m Höhe. Nach Osten hin bilden Gebirgsketten die Grenze nach Nord- und West-Darfur (Sudan). Im Westen des Tschad, im Vierländereck zwischen Tschad und Niger, Nigeria und Kamerun, liegt der Tschadsee, der in grauer Vorzeit einen großen Teil der heutigen Sahara bedeckte. Der See trocknet weiterhin aus; die Region um den See herum ist Schauplatz einer wenig bekannten, über die letzten 20 Jahre andauernden Katastrophe von Milizen- und Militärgewalt, Vertreibung und Hunger. In der Region leben mehr als 2 Millionen Menschen in Flüchtlingslagern, vor allem in Nigeria und dem Tschad. Die IOM berichtet von 4 Millionen Vertriebenen.

Historisch und geologisch bedingt gibt es im Tschad einen Nord-Süd-Gegensatz: im Süden leben sesshafte Landbäuer*innen. Mehr als 50% der Bevölkerung leben von Subsistenzwirtschaft für den Eigenbedarf. Es gibt fast 200 Ethnien und Sprachgruppen; gut ein Viertel der Bevölkerung sind Sara, die traditionell von Rodungsfeldbau und Fischfang leben. Im Norden gibt es die Ökonomie der Sahara, wo die Staatlichkeit noch geringer entwickelt ist als im Süden. Hier leben mehrheitlicharabisierte, islamische Gesellschaften von Händlern und Viehzüchtern mit nomadischer oder halbnomadischer Lebensweise.

Tschad hat ca. 15,4 Mill. Einwohner (2018), von denen 90% in der Südhälfte des Landes leben. Amtssprachen sind Arabisch und Französisch.

Tschad belegt hinsichtlich der klassischen Indikatoren (Sterblichkeit, Bildung, “Demokratieindex”, “Korruptionsindex”) einen der letzen Plätze der in den von Bertelsmann, Economist, Transparency Int., Weltbank usw. gepflegten Indices.

 

Daten zur Geschichte

1890er Jahre: Französische Expeditionen zur Unterwerfung der muslimischen Königreiche

1920 Französische Kolonie, Extraktion von Baumwolle und Arbeitskräften aus dem südlichen Drittel des Landes. Die Sahara- und die Sahelregion bleiben weitgehend sich selbst überlassen.

1960 Formale Unabhängigkeit. Ein diktatoriales Regime regiert den Tschad von der ehemaligen französischen Hauptstadt aus.

1962 – 1990 Bürgerkriege mit wechselnden Fronten unter Beteiligung Libyens, des Sudan und Frankreichs,

1986 erste französische Militärbasis im Tschad.

1990 Machtübernahme durch Idriss Débry, der den Staat bis heute kontrolliert

2005 – 2010 Seit 2005 entstehen Rebellenbewegungen gegen Débry; ihre Aktivitäten kreuzen sich mit Fluchtbewegungen aus Darfur und Übergriffen der sudanesischen Janjaweed Milizen im Grenzgebiet. Débry hält weite Zonen der nördlichen Landesteile durch ein Arrangement mit Ghadaffi unter Kontrolle; Frankreich interveniert wiederholt zugunsten des Débry-Regimes1ausführlich: https://de.indymedia.org/node/6845

2018 Aus den Wüstenkriegen ist eine schlagkräftige Armee hervorgegangen, die an der Seite Frankreichs an der Operation Berkhane und an den G5-Sahel-Militäroperationen teilnimmt.2https://fr.wikipedia.org/wiki/Op%C3%A9ration_Barkhane Die EU bedankt sich mit Zusagen von 1 Mrd. € bis 2021.

 

Staatsform, Ökonomie

Seit 1990 regiert Generalleutnant Idriss Débry, der sich gegen anhaltende Rebellionen militärisch behaupten konnte. Mit einer Verfassungsreform 2018 wurde Débry faktisch zum Militärdiktator auf Lebenszeit ernannt.

Die hohen Militärkosten bei schwacher Ökonomie bedingen eine hohe Abhängigkeit von externen Geldzuflüssen.

Exportprodukte sind Baumwolle und seit 2003 Erdöl. 2014 wurde im Tibesti-Gebirge Gold gefunden. Die Abbaugebiete für Gold stehen unter der Kontrolle von Tubu-Milizen, die wiederholt durch das Militär angegriffen wurden.3https://ffm-online.org/tschad-die-tubu-und-das-militaer Die Ölfunde haben nicht zum Wohl der Bevölkerung beigetragen, sondern zu Landnahme und Vertreibungen geführt.4Sandra L. Morre, Review: Lori Leonard (2016), Life in the time of oil: a pipeline and poverty in Chad, in: Social Anthropology (2018)

Die Einnahmen aus Exportprodukten sind bei der Bevölkerung nicht angekommen. Die Menschen leben, unabhängig von externen Regimes, in subsitenziellen Ökonomien. Diese werden durch Klimakrise und Dürre, militärische Operationen und staatliche Übergriffe, z.B. die Evakuierung von Dörfern oder das Verbot des Fischfangs am Tschadsee, zunehmend ausgetrocknet. Die Konflikte am Tschad-See haben in den vier angrenzenden Ländern einschließlich des Tschad zu mehr als 4 Millionen Vertriebenen geführt.5Agence Francais de Developpement, Crise et développement. La région du lac Tchad à l’épreuve de Boko Haram, April 2018; Lake Chad 4,2 Millionen displaced, sais IOM https://www.iom.int/news/new-report-outlines-displacement-human-mobility-figures-lake-chad-basin; Report März 2019: https://displacement.iom.int/system/tdf/reports/LCBC%20Regional%20DTM%20-%20Human%20Mobility%20Analysis%20-%20March%202019.pdf?file=1&type=node&id=5317: Reliefweb Infosheet: https://reliefweb.int/report/chad/chad-lac-province-displacement-tracking-matrix-dtm-dashboard-11-april-2020

Die Aussage eines alten Mannes soll hier stellvertretend für die Inwertsetzung der Territorien nicht nur im Tschad, sondern in der ganzen Sahel-Zone zitiert werden:

„Zu essen gab es früher genug“, erzählt Auguste Djinodji, 87. „Auf den Feldern haben wir Maniok, Taro, Süßkartoffeln, Bohnen und Erdnüsse angebaut. Und im Buschwald weideten Rinder, Schafe und Ziegen.“ Die Menschen waren zwar nicht reich, aber sie hatten ein Auskommen. Heute ist das anders. Denn seit gut einem Jahrzehnt fördern Großkonzerne im Süden des Tschad Erdöl. Die Milliardeninvestition wurde als Projekt zur Armutsbekämpfung verkauft. „Man hat uns das Blaue vom Himmel versprochen“, erzählt Auguste Djinodji, Dorfältester von Maïkeri, mit bebender Stimme. „Sauberes Trinkwasser, neue Schulen, stabile Häuser, sogar Elektrizität. Und was haben wir bekommen? Nichts!“ Es kam noch schlimmer. „Sie haben uns sogar unser Land weggenommen.6https://www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/tschad-erdoel/

Auch im Tschad spielen die Konflikte zwischen sesshaften Bäuer*innen und Pastoralisten eine wichtige, wenn nicht entscheidende Rolle. Zuletzt wurde im August 2019 im Osten des Tschad, an der Grenze zu Darfur, der Ausnahmezustand verhängt. “Damit spitzt sich ein Ressourcenkonflikt zu, der eine ethnische Färbung erhalten hat. Die Viehhalter sind überwiegend Zaghawa – wie auch der Präsident selbst. Auf der Suche nach Weideflächen kommt es zu Ausschreitungen mit der lokalen Bevölkerung, die überwiegend von der Landwirtschaft lebt”.7Katrin Gänsler, Ausnahmezustand verhängt. https://taz.de/Konflikte-im-Tschad/!5618872/

Neben Baumwolle, Erdöl und Gold hat das Déby-Regime seit 2015 zwei weitere Einnahmequellen erschlossen: den Export von Militärleistungen zur Unterstützung der Operation Berkhane und im Rahmen von G5-Sahel sowiedie Blockade von Migrationsbewegungen, bzw. die Drohung mit der Möglichkeit von Migrationsbewegungen, nach dem Vorbild des türkischen Präsidenten.

 

Migrationsbewegungen

Bis vor 5 Jahren sind die transnationalen Migrationsbewegungen überwiegend am Tschad vorbei gegangen. Auch die regionale Arbeitsmigration nach Libyen hielt sich in Grenzen; nach 2011 kehrten ca. 90 000 Migranten aus Libyen in den Tschad zurück. Die meisten Menschen im Tschad sind zu arm, um an Emigration – nach Libyen oder gar nach Europa – auch nur zu denken.

Als allerdings nach 2016 die Migrationswege nach Libyen durch den Niger und durch den Sudan durch EU-Politiken zunehmend gefährlich wurden, entwickelten sich Ausweichrouten durch den Tschad:

“Die Unterstützung der EU für Grenzkontrollen und Anti-Schmuggel-Operationen in Niger und Sudan hat zu einer Diversifizierung der Migrations- und Schmuggelrouten – auch durch den Tschad – geführt. Obwohl der Tschad bisher nicht zur nächsten großen Migrationsdrehscheibe geworden ist, bestätigt die Zunahme der Migrationbewegungen, dass eine national ausgerichtete Migrationspolitik eher zu einer Verschiebung der Routen führt als zu einem vollständigen Stopp der Migration.
[…]
Grenzüberschreitende Netzwerke des Goldabbaus und Migration sind auf verschiedene Weise miteinander verflochten. Goldabbau und Logistik erleichtern und finanzieren die Migration, aber sie bieten auch wirtschaftliche Alternativen zur Migration und tragen durch ihren Beitrag zum Lebensunterhalt und durch gelegentliche Geschäftsallianzen zwischen lokalen Gemeinschaften und bewaffneten Gruppen sogar zur Stabilität bei”.8https://www.clingendael.org/sites/default/files/2018-09/multilateral-damage.pdf S.3

Für Hunderttausende ist der Tschad ein Land der Zuflucht. Vertriebene aus Darfur, der Zentralafrikanischen Republik und aus der Tschadsee-Region treffen auf eine Bevölkerung, die selbst in absoluter Armut lebt. Ein Bericht der GIZ mag hier für eine Reihe von Berichten über die vergessenen Flüchtlingslager stehen:

Der Ost-Tschad hat mehr als 400.000 Flüchtlinge aus Nachbarländern wie zum Beispiel dem Sudan aufgenommen. Gleichzeitig verlassen viele Menschen ihre Heimatdörfer aus Angst vor dem Terror der radikal-islamischen Boko Haram. Zudem leben fast 90 Prozent der Tschader unter der Armutsgrenze und es gibt nicht genug Nahrung für die Menschen: Wiederkehrende Dürren, aber auch extremer Starkregen mit nachfolgenden Überflutungen zerstören häufig die ohnehin schon dürftige Ernte.”9https://www.giz.de/de/mediathek/55452.html

 

EU-Engagement

Seit dem Valetta-Gipfel im November 2015 (an dem auch Débry teil nahm) gibt es zahlreiche Fördertöpfe für Projekte, die den Titel “Fluchtursachen bekämpfen” tragen. Nach einem Treffen im September 2017 in Paris sagte Präsident Déby, Förderzusagen von bis zu 15,2 Milliarden Euro erhalten zu haben. Zum Vergleich: das Bruttoinlandsprodukt des Tschad liegt bei weniger als zehn Milliarden Euro pro Jahr.10https://www.dw.com/de/tschad-die-unerwartete-migrationsdebatte/a-41523068-0

Das tschadische Regime seinerseits fordert eine Zusammenarbeit von europäischer Seite ein „um den Aufbruch von Migranten in Richtung Europa zu bremsen“, wie es der autoritär regierende Präsident Idriss Déby Itno am 12. Oktober 2016 in Berlin – wo er sich auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel aufhielt – formulierte. Aus diesem Anlass forderte Déby, die EU solle „breitere Lösungen mit allen Sahel-Staaten suchen“, statt „bilaterale Abkommen mit Mali oder Niger“ zu favorisieren.11https://migration-control.taz.de/#de/countries/tschad

Die Europäische Union wird im Zeitraum 2017 bis 2021 925 Millionen Euro für den Tschad bereit stellen. Hinzu kommen Gelder aus dem European Trust Fund in Höhe von 95 Millionen Euro, diese sollen sich gezielt den Ursachen von Migration zuwenden und dazu noch zahlreiche Projekte finanzieren. Alles in enger Zusammenarbeit mit den Behörden und der Regierung im Tschad.
Das heißt: über eine Milliarde Euro allein für den Tschad, um die Migration nach Europa einzudämmen.12https://www.deutschlandfunk.de/asylzentren-im-tschad-und-niger-frankreichs-idee-scheitert.799.de.html?dram:article_id=398744

Diese Berichte beleuchten das gestiegene Interesse der EU an einer Kooperation mit dem Déby-Regime. Tschad ist zwischen Niger und Sudan das noch relativ schwächste Glied im externalisierten EU-Grenzsystem in der Region. Daher empfahlen EU-Offizielle auch den Beitritt Tschads zum Khartoum Prozess.13https://www.clingendael.org/sites/default/files/2018-09/multilateral-damage.pdf Der Autokrat Déby versteht es, aus Militärgewalt und der Drohung, die Vertriebenen könnten emigrieren, einen Deal zu machen. Paris hat hat die Unterstützung für Déby in erster Linie als Lohn für die militärische Unterstützung im Sahel verstanden,14https://www.deutschlandfunk.de/asylzentren-im-tschad-und-niger-frankreichs-idee-scheitert.799.de.html während für Berlin die drohenden Migrationsströme aus der Tschaddsee-Region im Vordergrund standen.

Über die Tschadsee-Konferenz am 03.09.2018 in Berlin berichtete die FAZ:

Die Bundesregierung hat 100 Millionen Euro zusätzlich für die notleidende Bevölkerung der Länder um den Tschadsee in Nordafrika zugesagt. Neben diesem Geld für humanitäre Hilfe bis ins Jahr 2020 stelle Deutschland 40 Millionen Euro für die politische Stabilisierung in den Jahren 2018 und 2019 sowie 220 Millionen Euro für laufende Entwicklungsprogramme bereit, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Montag bei der Tschadsee-Konferenz in Berlin. Bis Dienstag sollen die Themen humanitäre Hilfe, Stabilisierung und nachhaltige Entwicklung in der Krisenregion diskutiert werden. An der Konferenz nehmen Delegationen aus 50 Ländern teil.
Mit Blick auf hohe Flüchtlingszahlen und die sich in der Region ausbreitenden Terrororganisationen Boko Haram und Islamischer Staat sagte Maas, dass die Hilfszahlungen auch im europäischen Sicherheitsinteresse seien. „Wir stehen zusammen, damit die Tschadsee-Region (…) nicht zum Drehkreuz für Terrorismus, Kriminalität und Menschenschmuggel wird.“ Die Zahl der Toten in der Region durch den Terror von Boko Haram und IS wird auf 30.000 geschätzt.15https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/deutschland-gibt-100-millionen-euro-fuer-tschadsee-region-15768700.html

Gerade kürzlich (im Mai 2020) ist die Tschadsee-Region erneut in die Schlagzeilen geraten, nachdem das Militär des Tschad tausend angebliche Boko Haram-Kämpfer erschossen hat. Das Wechselspiel zwischen Boko Haram, Vertreibungen und militärischer Besatzung scheint letztlich darin zu resultieren, dass die europäischen Geldzuflüsse der Transformation von Regionen der Subsisten zu Regionen des kapitalistischen Landbaus dienen. Habgierige Militärs, in Zusammenarbeit mit saudischen Agroinvestoren, oder von sonstwo her, sind die Profiteure.16https://ffm-online.org/tschad-ausnahmezustand-oekonomie-der-vertreibungen/; https://ffm-online.org/eu-militaerengagement-und-die-entwicklungspolitik-im-sahel/

 

Welche Rolle spielen welche NGOs?

Unvollständige, nach Alphabet geordnete Liste:

Care: https://www.care.de/care-hilfe/afrika/tschad

Caritas: In kleinem Maßstab Nahrungsmittelhilfe, Arbeit am Tschadsee https://www.caritas-international.de/hilfeweltweit/afrika/tschadsee/hilfen-fuer-vertriebene

Brot für die Welt: https://www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/tschad-erdoel/

Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ):

Nationale Mitarbeiter*innen: 194
Internationale Mitarbeiter*innen: 16
(Stand: 31.12.2019)

Die GIZ beschreibt ihr Engagement in Tschad folgendermaßen:

Seit 1970 arbeiten hier Entwicklungshelfer der GIZ. Zwischenstaatliche bilaterale Kooperationsprojekte führte die GIZ zwischen 1986 und 2012 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durch. Im Rahmen der geforderten Länderkonzentration durch den Entwicklungsausschuss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECED/DAC) hat Deutschland die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit mit dem Tschad 2011/2012 offiziell beendet. Die GIZ ist aber weiterhin über die regionale Entwicklungszusammenarbeit und die Übergangshilfe nach Krisenlagen im Tschad aktiv. Die wichtigsten Auftraggeber der GIZ im Tschad sind das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Auswärtige Amt (AA), die Europäische Union (EU) und die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Kooperationspartner der GIZ im Tschad ist neben der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).
[…]

Auch im Sicherheitsbereich steht der Tschad vor großen Herausforderungen. Die Polizei ist mit ihren regulären Aufgaben und dem gesteigerten Bedrohungspotential durch terroristische Vereinigungen stark gefordert. Die GIZ führt im Auftrag des AA ein Programm zur Stärkung der Funktionsfähigkeit von Polizeistrukturen in Afrika durch … https://www.giz.de/de/weltweit/316.html; https://www.giz.de/de/weltweit/20016.htmlhttps://www.giz.de/de/downloads/giz2017-factsheet-tschad-d.pdf

International Organisation for Migration (IOM):

Förderung der Konsultationen über den Global Compact of Migration: https://www.iom.int/news/chad-conducts-national-consultation-global-compact-migration;

Resettlement: https://www.iom.int/news/183-refugees-resettled-chad-france-iom-support

Beratungen zur Kontrolle der Grenze zwischen Tschad und ZAR, https://www.iom.int/news/iom-presents-guide-safe-management-transhumance-flows-chad

Report Tschadsee: https://displacement.iom.int/system/tdf/reports/LCBC%20Regional%20DTM%20-%20Human%20Mobility%20Analysis%20-%20March%202019.pdf?file=1&type=node&id=5317

Medecins Sans Frontieres (MSF):

Gesundheitsversorgung: https://www.msf.org/chad

UN-Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA):

Chad 2020: Von den für 2020 geplanten Nothilfemitteln in Höhe von $671.8m USD sind bislang 11% finanziert: https://fts.unocha.org/appeals/907/summary)

Programm Tschad-Region: https://www.unocha.org/story/lake-chad-region-donors-announce-us217b-step-activities-cameroon-chad-niger-and-nigeria

Oxfam:

https://www.oxfam.org/en/search?keys=chad

UN-High Commissioner for Refugees (UNHCR):

120 Mill USD(FN: http://reporting.unhcr.org/node/2533#_ga=2.43242853.1973260889.1589812599-1219105774.1589812599)

 

Informationsquellen

A frican Yearbook Online, Chad (Vol 14, 2017)

Bertelsmann Stiftung, BTI 2016 —Chad Country Report. Gütersloh 2016

Julien Brachet, Judith Scheele, The Value of Disorder. Autonomy, Prosperity, and Plunder in the Chadian Sahara, Cambridge 2019

bpb: Helga Dickow (2017): https://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/176525/tschad

FFM-Online: https://ffm-online.org/?s=Tschad

GIZ: https://www.giz.de/de/weltweit/316.html

International Crisis Group, Chad: Diffusing Tensions in the Sahel. Africa Report No 266, Brussels 2018

International Crisis Group, Tchad : sortir de la confrontation à Miski. Africa Report 274, Brussels 2019

Brigitte Salzberger (aktualisiert 2020): https://www.liportal.de/tschad/wirtschaft-entwicklung/#c9812

Migration-Control: https://migration-control.taz.de/#de/countries/tschad

Small Arms Survey Report: Jérome Tubina, Claudio Gramizzi, Lost in Trans-Nation. Tubu and Other Armed Groups and Smugglers along Libya’s Southern Border, Geneva 2018

The New Humanitarian: Philip Kleinfeld (2019): https://www.thenewhumanitarian.org/news-feature/2019/10/07/briefing-problems-multiply-deby-s-chad

Wikipaedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tschad
https://de.wikipedia.org/wiki/Streitkräfte_des_Tschad