The EU Trust Fund for Africa

Die europäische Entwicklungszusammenarbeit dient immer weniger dem Kampf gegen die Armut. Gelder für europäische Entwicklungspolitik werden zunehmend dazu verwendet, Grenzen zu schließen, Migration zu erschweren und Abschiebungen nach Afrika zu erleichtern. Das kritisiert die Entwicklungs-NGO Oxfam in einer neuen Untersuchung. Teils werde so Armut und Not „verschärft, statt diese zu lindern“, heißt es in dem Bericht „Trapped between Aid Policy and Migration Politics“.

Der befasst sich vor allem mit dem sogenannten EU-Treuhandfonds für Afrika (EUTF). Der Fonds wurde im Herbst 2015 während der Flüchtlingsbewegung über die Balkanroute aufgelegt, um die „Ursachen irregulärer Migration“ in Afrika zu bekämpfen. Seither wurden für den Fonds rund 4,7 Milliarden Euro bereit gestellt. Das Geld stammt aus den Etats der EU-Entwicklungshilfe-Ministerien. Es handelte sich vor allem um eine Neustrukturierung der Entwicklungshilfe, nicht um zusätzliches Geld. (C.Jakob, TAZ 30.01.2020)

Full titleThe EU Trust Fund for Africa: Trapped between aid policy and migration politics
AuthorUnspecified
PublisherOxfam
Year2020
Media typeBriefing Paper
Linkhttps://policy-practice.oxfam.org/resources/the-eu-trust-fund-for-africa-trapped-between-aid-policy-and-migration-politics-620936/
Topics European Externalization Policies & Cash Flows
Regions All Regions

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