Border Profiteers

Die Border Profiteers List (Grenzprofiteure) ist ein Verzeichnis von Unternehmen, die in das europäischen Grenzsystem involviert sind und davon profitieren. Die zunehmende Sicherung und Externalisierung der Grenzen wird nicht nur von politischen Interessen angetrieben, sondern ist auch Profitquelle für eine Reihe verschiedener Unternehmen, von Herstellern von Überwachungsausrüstung und Waffen, über Beton- und Lebensmittelhersteller, bis hin zu Beraterfirmen und Forschungseinrichtungen.

Die Border Profiteers List ist eine nicht abgeschlossene und demnach wachsende Ressource für zivilgesellschaftliche Akteure, Forscher*innen und Aktivist*innen. Ein Online Formular, um Beiträge zu dieser Liste vorzuschlagen, folgt in Kürze hier.

Da sich die Border Profiteers List auf öffentlich zugängliche Quellen stützt, übernehmen wir keine Gewähr für die Vollständigkeit der Informationen in dieser Liste. Wir übernehmen auch keine rechtliche Haftung oder Verantwortung für veraltete, falsche oder unvollständige Informationen. Wir werden jedoch Meldungen über veraltete, falsche oder unvollständige Informationen so schnell wie möglich bearbeiten.

Ein großer Teil der Einträge beruht auf einer Recherche der Informationsstelle Militarisierung.

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Firmensitz Netherlands - Leiden
Kategorien border forces

Als Europas größter Rüstungskonzern bietet Airbus von Kampfhubschraubern und -flugzeugen über Satellitenaufklärung und -kommunikation bis hin zum Betrieb von Drohnen in z.B. Auslandseinsätzen der Deutschen Bundeswehr v.a. dem Militär ein breites Portfolio von Hardware und Dienstleistungen an.

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Firmensitz Türkiye - Ankara
Kategorien border forces

Aselsan ist einer der wichtigsten, quasi-staatlichen türkischen Rüstungskonzerne und produziert v.a. elektronische Komponenten für die zentralen türkischen Waffensysteme. Auch im v.a. mit Kampfdrohnen geführten Krieg um Bergkarabach im Herbst 2020 sind Waffensysteme von Aselsan durch Aserbaidschan eingesetzt worden und sollen dort wesentlich zu dessen Sieg beigetragen haben.

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Firmensitz China - Shenzhen, Guangdong
Kategorien border forces

DJI ist ein 2006 gegründetes Unternehmen mit Hauptsitz in Shenzhen, China, das zahlreiche Drohnen für den öffentlichen, industriellen und auch privaten Gebrauch produziert. Insbesondere im Bereich der relativ leichten und günstigen Quatrokopter (kleine Drohnen mit vier Rotoren) dürfte es sich um den Weltmarktführer handeln. Drohnen von DJI kommen auch bei europäischen Militärs und Polizeien zum Einsatz. Neben Drohnen bietet DJI auch den „bildungsfördernden Roboter“ RoboMaster S1 an, der Kindern einen Einstieg in Robotik, Programmierung und KI bieten soll – und über eine kleine Kanone verfügt, mit der „Gel-Kügelchen“ verschossen werden können.

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Firmensitz Germany - Meckenheim
Kategorien border forces

Die Elettronica GmbH wurde zunächst als Außenstelle der gleichnamigen italienischen Aktiengesellschaft zur Abwicklung von Großaufträgen der Bundeswehr in Meckenheim bei Bonn gegründet. Spezialisiert war sie zunächst u.a. auf Komponenten zur elektronischen Aufklärung und zum elektronischen Kampf und lieferte entsprechende Komponenten u.a. für den Starfighter, den Eurofighter und den NATO-Kampfhubschrauber NH90.

Meckenheim ist zugleich Standort der bundeseigenen IT-Dienstleisters der Bundeswehr (BWI GmbH) sowie des Bundeskriminalamtes und liegt quasi in Sichtweite zweier Fraunhofer Institute (FHR und FKIE), die sehr aktiv in der Rüstungs- und Sicherheitsforschung sind. Außerdem befinden sich in unmittelbarer Nähe zentrale Institutionen des Kommandos Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr sowie …

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Firmensitz United States of America - Wilsonville (Boston)
Kategorien border forces

FLIR ist die Abkürzung für „Forward Looking Infrared“ (vorwärts gerichtetes Infrarotgerät) und beschreibt eine Technologie, die v.a. an Bord von Schiffen, Hubschraubern und Drohnen zum Einsatz kommt und in den vergangenen Jahren in Hinsicht auf Reichweite und Auflösung große Fortschritte gemacht hat. Die Technologie dominiert mittlerweile durch die Veröffentlichung von Drohnen-Videos auch in der breiten Öffentlichkeit die optische Wahrnehmung von Kriegen. Besonders um das Jahr 2010 herum wurden viele Patrouillenboote europäischer Küstenwache mit FLIR ausgestattet. Seit einigen Jahren findet die FLIR-Technologie auch eine zunehmende Anwendung beim sog. „autonomen Fahren“ und kommt damit zunehmend alltäglich zum Einsatz.

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