Border Profiteers
Die Border Profiteers List (Grenzprofiteure) ist ein Verzeichnis von Unternehmen, die in das europäischen Grenzsystem involviert sind und davon profitieren. Die zunehmende Sicherung und Externalisierung der Grenzen wird nicht nur von politischen Interessen angetrieben, sondern ist auch Profitquelle für eine Reihe verschiedener Unternehmen, von Herstellern von Überwachungsausrüstung und Waffen, über Beton- und Lebensmittelhersteller, bis hin zu Beraterfirmen und Forschungseinrichtungen.
Die Border Profiteers List ist eine nicht abgeschlossene und demnach wachsende Ressource für zivilgesellschaftliche Akteure, Forscher*innen und Aktivist*innen. Ein Online Formular, um Beiträge zu dieser Liste vorzuschlagen, folgt in Kürze hier.
Da sich die Border Profiteers List auf öffentlich zugängliche Quellen stützt, übernehmen wir keine Gewähr für die Vollständigkeit der Informationen in dieser Liste. Wir übernehmen auch keine rechtliche Haftung oder Verantwortung für veraltete, falsche oder unvollständige Informationen. Wir werden jedoch Meldungen über veraltete, falsche oder unvollständige Informationen so schnell wie möglich bearbeiten.
Ein großer Teil der Einträge beruht auf einer Recherche der Informationsstelle Militarisierung.
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| Firmensitz | Austria - Wien |
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| Kategorien | science |
Das Austrian Institute of Technology mit Hauptsitz in Wien ist die Nachfolgeorganisation der Österreichischen Studiengesellschaft für Atomenergie. Auf Wikipedia wird AIT als eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Österreich bezeichnet, womit der Eindruck erweckt wird, dass es sich um eine öffentliche Einrichtung handelt. In seinem Web-Auftritt präsentiert sich das AIT allerdings wie ein Unternehmen und tatsächlich handelt es sich um eine GmbH mit mehreren „Tochterunternehmen“, die sich nur zu 50,46% im Besitz des Staates befindet. Den Rest der Anteile hält der „Verein zur Förderung von Forschung und Innovation“ der Industriellenvereinigung Österreichs.
Mehr lesen| Firmensitz | Germany - Oberkochen |
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| Kategorien | science |
Die Carl Zeiss AG ist ein Unternehmen der feinmechanisch-optischen Industrie. Als traditionsreiches Unternehmen und Weltmarktführer bei optischen Systemen war und ist das Unternehmen umfangreich in die Ausstattung von Militär, Polizei- und Grenzschutzbehörden eingebunden. Dies reicht von klassischen Ferngläsern über komplexe Überwachungssystemen für Küsten und Landgrenzen hin zur Sensorik, wie sie in der Flug- und Drohnenabwehr zum Einsatz kommt.
Mehr lesen| Firmensitz | Germany - München |
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| Kategorien | science |
Die „Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung“ ist als privater Verein organisiert, ihre knapp 80 Institute erhalten ihre Grundfinanzierung jedoch von Bund und Ländern. Auch ein großer Teil der Auftragsforschung wird durch öffentliche Gelder, der überwiegende Rest von der Industrie finanziert. Ziel ist explizit die anwendungsorientierte Forschung für die Industrie. Es ist jedoch auch etablierte Praxis, dass Wissenschaftler*innen aus ihrer Forschung an den Fraunhofer-Instituten heraus selbst Patente anmelden und Unternehmen gründen, um neue Technologien zu kommerzialisieren.
Die knapp 80 Institute bearbeiten ein breites Spektrum von Themen. Zehn von ihnen sind jedoch im „Fraunhofer-Leistungsbereich Verteidigung, Vorbeugung und Sicherheit“ (VVS) zusammengefasst, sind …
Mehr lesen| Firmensitz | Belgium - Brussels |
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| Kategorien | science |
Die NATO Science and Technology Organization (STO) mit Hauptsitz in Brüssel ist die zentrale Institution der NATO zur Technologie-Beobachtung und -Entwicklung. Nach eigenen Angaben beschäftigt sie selbst 6.000 Wissenschaftler*innen und ist in ein „Netzwerk“ von 200.000 Expert*innen in den Mitglieds- und Partnerländern eingebunden. Jeweils eigene Arbeitsgruppen existieren u.a. zur Fahrzeugtechnologie, Informationssystemen und Sensorik. Die STO hat traditionell eine starke Ausrichtung auf maritime Rüstung und Unterwasser-Systeme, diesbezügliche Aktivitäten werden aus ihrem „Zentrum für maritime Forschung und Erprobung“ (Centre for Maritime Research and Experimentation) in La Spezia, Italien, koordiniert.
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